Kampf der Kräfte
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
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Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer
Kampf der Kräfte
Tassilo Hofer präsentiert neue Arbeiten in seinem Ameranger Atelier
Bereits 1969 erwirbt der Bühnenbildner und Maler Tassilo Hofer die Stettener Mühle bei Amerang und baut sie zu einem Atelier um. Seither entstehen dort Bilder und Objekte, so auch in diesem Jahr, seine aktuellen Arbeiten, abstrakte Gemälde und Bronze-Bilder, die in einer Atelierausstellung nach telefonischer Absprache jederzeit besichtigt werden können.
1934 in Augsburg als Sohn des bekannten expressiven Realisten August Hofer geboren, arbeitet der Bühnenbildner und Mitgestalter vieler Projekte, wie dem Potsdamer Platz in Berlin, nun ausschließlich als Maler und Bildhauer in seinem Ameranger Atelier.
Durchwandert man dort die zahlreichen Räume, in denen die Arbeiten entstehen, wird die Leidenschaft des Künstlers für das Abstrakte deutlich. In groß angelegten Formaten entstehen Werke voller Farbintensität und kompositioneller Eigenart, deren Kraft sofort auf den Betrachter überspringt. „Meine Bilder entstehen auf der Leinwand“ beteuert der Künstler immer wieder und verneint die Frage nach Skizzen oder Entwürfen zu seinen Gemälden. Umsetzungen von einem ursprünglichen Gedanken, beeinflusst von Literatur und Musik, alles ist möglich und erschließt sich oftmals dem Künstler selbst erst nach Jahren. Vieles scheint daher im Unbewussten zu entstehen.
Ausschließlich auf die Fläche bezogen komponiert Hofer ungemischte Farbfelder. Horizontal, vertikal oder in die Diagonale gezogen ergeben sich abstrakte Kompositionen, deren Dynamik variiert. Mal ausgeglichen, mal auf Konfrontation ausgelegt, geben die Bilder den Emotionen des Betrachters freien Lauf. Auch wenn sich dieser eine konkrete Landschaft vorzustellen vermag, bedeutet dies für Tassilo Hofer Zufriedenheit, vor allem darüber, dass seine Arbeiten das eigene Empfinden und Denken erweitern.
Die abstrakte Farbfläche und subtil aufeinander abgestimmte Farbfelder sind das Wesentliche in Tassilo Hofers Ölbildern. Man hat dabei den Eindruck, dass er unterschiedliche Emotionen wachruft, die ganze Bandbreite, ohne jedoch etwas zu erzählen. „Raum für uneingeschränkte eigene Erfahrungen“, wie es der Künstler selbst bezeichnet, kurz und gut- eigene Assoziationen sind erlaubt und gewollt.
Ebenso wie Kandinsky, der sich in seinen ersten abstrakten Arbeiten parallel zur Musik bewegt- die Umsetzung der Klänge in Farbkompositionen oftmals beschreibt- rhythmisiert Tassilo Hofer die Oberfläche der Leinwand.
Einem ganz konkreten Einfluss bedient sich der Künstler in den imposanten Arbeiten aus Bronze mit dem Titel „die Sprache des Vergangenen“, die aufgrund ihrer starken Präsenz einen wesentlichen Teil seines Ateliers beanspruchen. Er bezieht sich hier auf Mendelssohn-Bartholdys weltliches Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“, dem die gleichnamige Ballade Goethes von 1799 zugrunde liegt. In der größten Arbeit „Ritual“ wird der Kampf der Kräfte deutlich. Eine Komposition, bei der verschiedene Strukturen und richtungsweisende plastisch gestaltete Bronzeformen eine ganz eigene Dynamik entwickeln. In unsere Zeit übertragen möchte man fast an ein immerzu aktuelles Kräftemessen der Religionen denken.
Ebenso wie er Farbe komponiert, gestaltet Tassilo Hofer seine Bronzen. Es entstehen dynamische Formen, deren raumgreifende Beschaffenheit wie seltsame, unheimliche Gebilde den Betrachter zu vielen Assoziationen hinreißen lassen. Auch das Hell-Dunkel der teils polierten oder teils mit Patina überzogenen Flächen haben eine eigene kompositorische Qualität, die in der runden Form ihren Höhepunkt erfährt. Das oberflächlich betrachtete Zerren der Kräfte wird gemildert, die Polaritäten vereinigen sich in der Form des Kreises und lassen auf Besseres hoffen.
Eva Mayer